Verschwörungstheorien

Guten Tag und herzlich willkommen auf loq12.at – dem Portal rund um Verschwörungstheorien. Hier wird Ihnen in einem einleitenden Part ausführlich erklärt, was man genau unter einer Verschwörungstheorie versteht und durch welche Charakteristika diese geprägt ist, denn hier ist zu unterscheiden: Nicht jede Aussage, die nicht belegt und nur durch eigene Meinungen bekräftigt wird, gilt als sofortige Verschwörungstheorie. Nach einer expliziten Einführung hat es sich dieses Portal zur Aufgabe gemacht, die geläufigsten Verschwörungstheorien zu beschreiben, den Hintergrund offen zu legen und zu versuchen, diese kritisch zu hinterfragen.

Unter einer Verschwörungstheorie versteht man im weitesten Sinne jeden Versuch, ein Ereignis, eine Entwicklung oder einen Zustand mittels einer Verschwörung – genau genommen durch zielorientiertes und konspiratives Wirken von Personen zu einem illegalen Zweck – zu erklären.

Aufgrund der Tatsache, dass der uns geläufige Terminus „Verschwörungstheorie“ meistens von Gegnern der gemeinten Meinungen und Ansichten sowie von Skeptikern verwendet wird, versteht man ihn sehr oft in äußerst kritischem oder gar abwertendem und negativem Sinn. Spricht man von Verschwörungstheorien im Allgemeinen, so sind in diesem Kontext zwischen zwei Hypothesen / Ideologien zu unterscheiden, nämlich einerseits Zentralsteuerungshypothesen, die versuchen, rationale und überprüfbare Angaben und Aussagen über reale Verschwörungen zu machen, andererseits sogenannte wahnhafte Verschwörungsideologien.

Eine Zentralsteuerungshypothese sieht hinter bestimmten vorkommenden Ereignissen das verborgene und verstecke Wirken von Personen oder gar ganzen Personengruppen. In dieser Hinsicht ist die Rede von Geheimbünden oder Geheimdiensten. Praktisch gesehen kann es dafür in der Realität bestätigte Gründe geben, da derartige Verschwörungen wirklich vorkommen. Beispiele wären hierfür mafiose Strukturen, unterschiedliche Formen der allgemeinen Wirtschaftskriminalität sowie Lobbyismus. Zusammenfassend kann hier angemerkt werden, dass Zentralsteuerungshypothesen in Einzelfällen auf der Wirklichkeit basieren und zu ihrer Erklärung dienlich sein können. Werden hingegen derartige Zentralsteuerungshypothesen auf umfangreichere Ereigniszusammenhänge vergrößert und verlieren sie dadurch ihren durch neue und bisher unbekannte Fakten ihren revidierbaren Charakter, so liegt ein sogenanntes geschlossenes verschwörungsideologisches Weltbild vor.

Häufig wird auch heutzutage noch versucht, Verschwörungstheorien in Filme, d.h. beispielsweise in Filmzitate, einzugliedern und diese dort thematisch aufzugreifen. Ein Beispiel hierfür wäre die Theorie über Stigmata, d.h. das Auftreten der Wundmale von Jesus Christus als er ans Kreuz genagelt wurde, im gleichnamigen Film „Stigmata“. Auch die Literatur wird heutzutage oft dazu verwendet, Verschwörungstheorien zu behandeln – wenn auch nicht offensichtlich. Teilweise werden solche Theorien lyrisch „verarbeitet“ – sei es in normalen Texten oder in spaßigen Geburtstagsgedichten oder Geburtstagssprüchen. So soll versucht werden, immer mehr Leute in den verschiedensten Sparten, eben auch in der Lyrik und Poesie, von der Richtigkeit vieler Verschwörungstheorien zu überzeugen.

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