Bermudadreieck

BermudadreieckAls Bermudadreieck, auch Teufelsdreieck genannt, bezeichnet man ein Seegebiet im westlichen Atlantik im nördlichen Teil der Karibik, das seine Bedeutung durch eine Vielzahl ungeklärter Vorfälle erlangt hat. Die Rede ist hierbei von Ereignissen, im Rahmen dieser Schiffe, Flugzeuge und / oder deren Besatzungen spurlos verschwunden sind. Tatsache ist, dass einige nicht endgültig geklärte Vorkommnisse bzw. Vorfälle im Gebiet des Bermudadreiecks passiert sind, was unzählige Autoren zu teilweise äußerst bizarren und merkwürdigen Interpretations- und Erklärungsversuchen verleitete. Diese stellen die Grundlage, auf Basis derer viele literarische Werke und Bestseller, Internetpräsenzen sowie Verfilmungen entstanden sind, dar. Ob es das geheimnisvolle Bermudadreieck wirklich gibt und ob die Vorfälle tatsächlich passiert sind, ist bis heute nicht geklärt.

Im Rahmen der geographischen Lage des Bermudadreiecks sei angemerkt, dass dessen Ausrichtung und Lage nur als ungefähre Lokalisierung gilt. Aus diesem Grunde stützt man die Ausrichtung und Lage des Dreiecks auf folgende drei Positionsangaben:

•    Im Norden begrenzen die Bermudainseln bei etwa 32° nördlicher Breite das Bermudadreieck.
•    In westlicher Ausrichtung ist es die in Florida liegende Stadt Miami, die das Bermudadreieck begrenzt.
•    Im Süden begrenzt die sich auf der Insel Puerto Rico befindende Stadt San Juan das Gebiet des Bermudadreiecks.

Es existieren in der einschlägigen Literatur zudem einige Berichte über mysteriöse Vorfälle, die dem Bermudadreieck zugeordnet wurden, obwohl nachweislich aufgedeckt werden konnte, dass sich diese außerhalb des geheimnisvollen Seengebiets ereignet hatten.

Die Geschichten, welche dem Bermudadreieck zugesprochen wurden, weisen alle insgeheim verblüffende Ähnlichkeit auf: Es handelt sich stets entweder im Schiffe oder Flugzeuge, die im Zuge bester Wetterbedingungen, ruhiger Seeverhältnisse sowie erfahrener und exzellenter Piloten und Mannschaft vom Erdboden verschwunden sind. Bei einigen Ereignissen wird ein völlig intaktes Geisterschiff treibend auf dem Atlantik gefunden – die Mannschaft bleibt jedoch verschollen, taucht nie wieder auf! In einigen Fällen ist auch von unklaren und merkwürdigen Funksprüchen kurz vor dem Absturz des jeweiligen Flugzeuges die Rede. Auch mögliche Ursachen der Vorkommnisse werden in zahlreichen literarischen Werken, auf Internetpräsenzen rund um Verschwörungstheorien sowie im Rahmen interessanter Dokumentarfilme beschrieben: Man spricht von Entführungen durch Außerirdische oder vom versunkenen Kontinent „Atlantis“, dessen ausgehende, äußerst gefährliche Kraftfelder unzählige Schiffe und Flugzeuge in die Tiefe gerissen haben.

Der meisterwähnte und bestdokumentierte Vorfall im Rahmen des Bermudadreiecks ist „Flug 19“. Flug 19 (Flight 19) war der Name eines aus fünf Torpedobomben der US Navy bestehenden Trainingsfluges, der am 5. Dezember 1945 vor der Ostküste Floridas verschwand. Flug 19 fand genau genommen im Rahmen des Advanced Combat Aircrew Trainings (= Fortgeschrittenentraining für Kampfflugzeugpersonal) für Torpedobomber auf dem Marinestützpunkt Fort Lauderdale statt.

Die Gruppe des Flug 19 bestand aus dem Ausbilder Lieutenant Charles C. Taylor, vier am Kurs teilnehmenden Marinepiloten und neun Besatzungsmitgliedern, von denen acht ebenfalls zu den Kursmitgliedern zählten. Die vier Trainingspiloten konnten genau genommen nur 300 Flugstunden vorweisen – davon in etwa 60 in der Avenger. Flug 19 war für die Piloten der letzte von drei Übungsflügen in dieser Region, wo sich der Absturz ereignete. An dieser Stelle sei festgehalten, dass Lieutenant Charles C. Taylor als erfahrener Pilot mit 2.509 Flugstunden, die er größtenteils in der Avenger absolvierte, galt. Jedoch flog er diese Unglücks-Trainingsroute erst zum ersten Mal, da er am 21. November 1945 vom Marinestützpunkt Miami auf den Marinestützpunkt Fort Lauderdale versetzt. Berichten zufolge hatte Taylor zwar schon einige Kampfeinsätze geflogen, galt jedoch angeblich als kein erfahrener Kampfpilot.

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